DATENBANKPFLEGE

 

Achtung Datensicherheit:

Das Löschen von Datensätzen kann nicht mehr rückgängig gemacht werden

Versehentliche Änderungen an Daten in Tabellen, Abfrageergebnissen und nicht gesperrten Formularen werden sofort ausgeführt. D.h., Access fragt nicht, ob die Änderungen übernommen werden sollen.

Zur Absicherung kommen zwei Möglichkeiten in Frage: (1) Das Ansehen und Durchblättern vorhandener Daten nur in Berichten durchführen, dort können Daten nicht verändert werden; oder (2) ein Formular für die Dateneingabe und ein zweites für das Durchblättern der Daten; im zweiten Formular können dann beliebige Felder gesperrt werden (Über die Eigenschaften - Daten - Gesperrt: Ja)

 

Zur Datenbankpflege zählen Löschen und Aktualisieren sowie Komprimierungen. Sie dient dazu, Datenbanken klein zu halten und ihre Leistung und Sicherheit zu optimieren.

 

Die Duplikatsuche ermöglicht das Löschen von doppelt vorhandenen Datensätzen. Z.B. kann ich versehentlich zwei Einträge zu einer Lokalität mit unterschiedlicher ID haben (dem kann allerdings vorgebeugt werden, indem die Lokalität als Primärschlüssel definiert wird).

Vorgangsweise: neue Abfrage mit Assistenten erstellen und Assistent zur Duplikatsuche wählen.

 

Die Inkonsistenzsuche ermöglicht das Aufsuchen von Datensätzen, die nicht miteinander verknüpft sind und dadurch u.U. Karteileichen darstellen (z.B. eine Probe die keiner Lokalität zugeordnet ist).

Vorgangsweise: neue Abfrage mit Assistenten erstellen und Assistent zur Inkonsistenzsuche wählen.

 

Bei Absturz des PC kann die Db. beschädigt werden. In diesem Fall wählt man im Menü

Extras -> Datenbank-Dienstprogramme -> Datenbank komprimieren und reparieren.

 

Beim Löschen von Tabellen, Abfragen, Formularen, etc., werden diese NICHT wirklich aus der Datei gelöscht. Dies führt zu unnötig großen Dateien. Abhilfe schafft man mit einer Komprimierung:

Extras -> Datenbank-Dienstprogramme -> Datenbank komprimieren und reparieren.

Die Komprimierung kann entweder an einer geöffneten oder einer geschlossenen Db. durchgeführt werden.

 

Die Datenbankaufteilung erlaubt eine Aufgliederung in zwei Dateien. Dies geschieht im Menü:

Extras -> Datenbank-Dienstprogramme -> Assistent zur Datenbankaufteilung.

Dabei wird eine Datenbank mit den Tabellen (=Daten) und eine mit den Abfragen, Formularen, etc. erstellt.

Großer Vorteil: ist die Anwendungsdatei kaputt, sind die Daten immer noch vorhanden. Dies ist bei einer einzigen Datei nicht gesichert.

 

MDE-Dateien erstellen. Damit wird eine Kopie der Originaldatenbank (z.B. Proben.mdb wird zu Proben.mde) erstellt, die den Quellcode nicht enthält. D.h., der Anwender kann keine Befehlszeilen mehr verändern und nichts ruinieren. Außerdem wird die Datenbank dadurch kleiner und leistungsoptimiert.